Kreativitätspädagogik

Die Kreativitätspädagogik zielt auf die individuelle ganzheitliche Begabungsförderung eines jeden Kindes ab.

Foto Das heißt, dass idealerweise alle Kreativitätsbereiche gefördert werden, die mathematisch logischen ebenso wie die künstlerischen und sprachlichen Begabungen. Dieser spezielle pädagogische Ansatz geht davon aus, dass jeder Mensch kreativ ist. Ob man es bleibt, hängt viel von der erziehenden Umgebung, den Lebensumständen - aber auch von der Einstellung des Menschen ab. Man kann nur erkennen, wo die Stärken eines Kindes liegen, wenn es sich in möglichst vielen unterschiedlichen Bereichen ausprobieren kann. Und das gilt für jedes Kind!



Foto Was man wissen sollte!

Aus der Entwicklungspsychologie weiß man, dass die sensiblen Phasen für Sprache, Musik, Mathematik, Bewegung und für alle Emotionen in der frühen Kindheit liegen und spätestens mit dem 9.-10. Lebensjahr enden. Die Forschung belegt, dass diejenigen besonders gut lernen können, bei denen beide Hirnhälften gleichermaßen aktiviert sind. Unser breites Angebot zielt auf die Förderung beider Hirnhälften ab.


Was ist eine sensible Phase?

Foto Sie wird als sensibel bezeichnet, weil man in dieser Phase am besten und vor allem am nachhaltigsten lernt. Denn entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Gehirns ist die Verknüpfung der Nervenzellen. Erfolgt die "Verschaltung" nicht innerhalb bestimmter sensibler Phasen, kann sie kaum mehr nachgeholt werden. Das heißt für die Bildung in der Zeit vor dem 9. Lebensjahr, so viele Reize wie möglich auszusenden.

Das Gehirn steuert seinen Aufbau selbst, wobei es in den sensiblen Phasen so genannte "Zeitfenster" für die Entwicklung verschiedener Fähigkeiten gibt.

Woran erkenne ich, ob sich das Kind gerade in einer sensiblen Phase befindet, also offen für einen ganz bestimmten Lernprozess ist?

Zum Beispiel fängt Ihr Kind mit 5 Jahren an, sich auffällig für Zahlen zu interessieren. Sie haben dem Kind diese aber nicht wiederholt vorgelegt und/oder mit ihm geübt. Dann ist Ihr Kind tatsächlich in einer Phase, in dem es bereit ist mit dem Rechnen zu starten. Hier kann man ganz aktiven Kindern in diesem Bereich bereits das Schachspielen beibringen, sodass Schulstoff noch nicht zu sehr vorweg genommen wird, der mathematisch-logische Bereich aber schon abgedeckt wird

Dies gilt für alle anderen Bereiche genauso, egal ob musisch, bildkünstlerisch, sprachlich. Das Kind fängt an, besonderes Interesse auf einem Gebiet zu zeigen.

Wann handelt es sich NICHT um eine sensible Phase?

Zum Beispiel zeigen Sie Ihrem Kind mit 5 Jahren von sich aus die ersten Zahlen und erklären diese häufiger. Es behält einige, vergisst diese aber auch immer wieder. Man kann dann davon ausgehen, dass die natürliche sensible Phase für diesen Bereich noch nicht erreicht ist und sollte dies nicht forcieren. Das Kind ist dann einfach überfordert. Auch hier gilt dies für alle anderen Bereiche.